2004-12-10 15:37:17 | Author: Fusselwurm

Aus der Mottenkiste eines Chatlogs mit Thilo ausgebuddelt: Ein Gedicht zum 18. Geburtstag von AnnO und Julia. Ich halt’s wie immer: Postdatum wird der Tag an dems geschrieben ward. — Moritz, 2007-07-22

Vorbei sei jetzo alles Leiden:
Achtzehn Jahre sind verstrichen,
du darfst wen du willst nun ehelichen.
Ohne Begleitung auch am Steuer bleiben
(ich werd demnächst die Straßen meiden),
Nachts gewagte Fummel tragen
Und die Mami darf nix sagen.
Alles kannst du tun und lassen
(Willst den Gedanken noch kaum fassen?).

Kurzum, geöffnet sind die Tore,
Süße Freiheit ziehet ein:
Für jede Scheiße die du baust
Ist die Verantwortung jetz dein.

Hach, wer würde da nicht neidisch
der dein blühend Leben sieht
wie es elegant-geschmeidig
lustig seiner Wege zieht.

Doch zuvörderst laßt uns feiern
dieses achtzehnte der Jahre
und so versuchen zu verschleiern
daß es auch ein Schritt – zur Bahre.

Category: Versfetzen
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