Da hat mal wieder Leuten nicht gefallen, daß es despektierliche Skizzen von Mohammed gibt… roflgo… siehe auch das Mohammed-Bildarchiv auf zombietime.com
one of Lars Vilks' sketches
Da hat mal wieder Leuten nicht gefallen, daß es despektierliche Skizzen von Mohammed gibt… roflgo… siehe auch das Mohammed-Bildarchiv auf zombietime.com
one of Lars Vilks' sketches
Wollte mir anhören, was unser Lieblingsminister Wolfgang Schäuble denn so zu sagen hat zum Thema “Was ist Freiheit ohne Sicherheit”. Ich wollt’s wirklich wissen.
War zwanzig Minuten vorher da, hab vorm Gebäude Sophie und Jakob aufgegabelt… und gehörte dann zu etwa 40 Personen, die nicht mehr reingelassen wurden. Dabei könnte eine Rolle gespielt haben, daß lustige Clownsgesichter unter uns waren “Laßt mich da rein, das ist der sicherste Raum der Welt! – Wolle, du bist mein Held! – Ich hab ihn gesehn, ich hab ihn gesehn!”
Mehr Glück hatte das Mädel das mir in der U-Bahn gegenüber gesessen hatte… kaum angekommen, an der Schlange vorbei zu ihrem Liebsten gewutscht, der schon weit vorne stand… so kann man’s natürlich auch machen ^^
Die Erwartung, daß man wegen voller Bude (die ja zu erwarten war) vielleicht woanders ‘ne Videoübertragung organisiert hätte – oder überhaupt irgendwelche Infos rumgereicht werden – war natürlich zu hoch gegriffen. FU 2009.
Daher gab’s dafür dann draußen etwas Party. Gegen die (hintere) Tür hämmern, die Clownmädels haben den Wachmann verulkt, vor den Fenstern (hinten, wo man rankam) standen Leute und klopften gegen die Scheibe, hier und da erklangen Trillerpfeife und Fußballtröte.
Jemand seilte sich vom Dach mit einem Transparent ab, das, ramponiert wie es war, auch schon so einige Schlachten gesehn haben muß.
Drinnen wurden dann auch schnell einige Plätze frei, wo einige Mann ein Transpi hochgehalten hatten… sonst blieb’s eher unspannend.
Nach ‘ner halben Stunde sind wir von dannen gezogen.
Jawoll. Die BILD-Zeitung weiß es wieder: beim Amokläufer aus Winnenden wurde Counter-Strike gefunden. Na und? Es handelt sich dabei um ein Spiel, in dem man sich im Team mit einem ebenbürtigen Gegner mißt.
Fürs Protokoll: Das Spiel, bei dem man lernt, als Einzelner auf Wehrlose zu schießen, hieß Moorhuhnjagd.
http://www.netzeitung.de/vermischtes/1251558.html
Inhalt: Eine Werbekampagne der Firma Tchibo unter dem Slogan “Jedem das Seine” wurde eingestellt, weil, jetzt wird’s absurd, der Frankfurter Rundschau auffiel, daß der selbe Spruch im Konzentrationslager Buchenwald am Eingangstor stand. Man entschuldigte sich, und der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland schimpfte nachträglich noch, daß dies ein Fall von totaler Geschmacklosigkeit oder Geschichtsunkenntnis sei.
Ja geht’s noch? Warum zum Teufel haben die Nazis noch über sechzig Jahre nach Kriegsende die deutsche Sprache unter Kontrolle, und der Zentralrat der Juden, diese Knalltüten, hilft dabei noch? Keine Sau dachte bei “Jedem das Seine” an Nazis. Aber jetzt wieder. Dankeschön.
Im 21. Jahrhundert dachten die Menschen, eine bessere Welt zu schaffen.
Sie vergaßen Gott, und vertrauten der Kraft ihrer eigenen Hände.
Da sprachen die Menschen zueinander:
Lasset uns stark sein und uns wappnen!
Und zum Schutz vor den Schwachen schufen sie den fliegenden und den fahrenden Tod, und den Tod in den Tiefen des Meeres.
Sie lernten, den Tod in den Wind zu mischen und in das Wasser.
Und sie hatten Macht, die Welt zu vernichten.
Doch in ihrer Stärke bekamen die Menschen Angst.
Und sie sprachen zueinander:
Lasset uns unabhängig sein und frei!
Und zum Schutz ihrer Freiheit töteten sie ihre Kinder, noch ehe sie geboren waren.
Sie flogen schneller als die Vögel, und schwammen weiter als die großen Fische.
Und sie konnten an die Enden der Erde gelangen.
Doch in ihrer Freiheit wurden sie einsam.
Und sie sprachen zueinander:
Lasset uns das Leben genießen und fröhlich sein!
Und zum Genuß erschufen sie vielerlei Dinge, und es wollte ein jeder alle Schätze der Welt besitzen.
Sie hielten höhnische Reden für schön und machten ein großes Geschrei.
Und es war ein großes Lärmen.
Doch in ihrem Lärmen erstarb ihre Freude.
Und bei alldem arbeiteten sie unermüdlich, und für ihre Waffen und ihre Verantwortungslosigkeit und ihre Verschwendung starb alles Getier, was auf Erden lebt, und in den Wassern. Rauch verdunkelte den Himmel des Tages und Feuer erhellten ihn des Nachts.
Und alles was grün war auf Erden, ging ein in der Hitze, und der Boden wurde unfruchtbar und hart.
Am Ende war die Erde wüst und leer, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Google natürlich.
Langsam komplettiert sich das Set an Googleschen Officeanwendungen. Nach Google Mail und Google Talk jetzt Google Calendar. Der Vorteil, überall die gleiche Oberfläche/ Anwendung zu haben, wiegt den Nachteil der reduzierten Konfigurierbarkeit auf. Außerdem: was will man da noch groß ändern? Die wichtigsten Einstellungen sind vorhanden. Die Anwendung ist schnell (dank AJAX, sprich: DHTML), die Server sind fix, die Werbung dezent, die Oberfläche schlicht und funktionell.
Was Google auch tut – es hat Hand und Fuß.
Und immer die Frage: was kommt als nächstes? Google, wohin nun?
Der Google Browser, den viele schon in ihren Kristallkugeln sehen? Beispielszenarien gibt’s genug.
Und warum nicht Google Reign – Weltherrschaft für alle. Beta natürlich.
Obwohl das Firmenmotto “don’t be evil” ist (und Google auch – Vorzeigeprojekt Google Talk – auf offene Standards setzen möchte), ist Google inzwischen zu groß und zu allgegenwärtig, als daß nicht im tiefsten Herzensgrund jedes Netizens Mißtrauen entstehen müßte. Unnötig zu sagen, daß tapfere Recken sich Gedanken machen, wie man Unabhängigkeit von Google, speziell Google Search erlangen könnte – ohne natürlich dabei MSN Search in den Rachen zu laufen. Ein Ansatz ist dabei Dezentralisierung: jeder beliefert jeden mit Suchergebnissen. Was mit Dateien geht (Hallo Emule/KaZaA/etc.), wird ja wohl auch mit dem WWW machbar sein. Also eine P2P-Suchmaschine.
Achja: Alle Links in diesem Post wurden von Google geliefert.
Na wie schön, da isse wieder: die Sommerzeit.
Ich find’s pervers. Und ich sag jetzt auch, wieso:
Menschen und Tiere brauchen jedesmal einige Tage, um sich an die verschobene Zeit zu gewöhnen. Es gibt Verwirrungen, weil (bei der Umstellung von Sommer- auf Normalzeit) Uhrzeiten doppelt auftauchen … usw.
Da war doch mal was: 12 Uhr Mittag ist die Zeit, wo die Sonne im Zenit steht. Durch die Aufteilung der Welt in Zeitzonen ergibt sich schon eine Verschiebung (in Berlin waren’s etwa 10 Minuten, wenn ich mich recht entsinne); durch die Sommerzeit wird da noch eine ganze Stunde draufgesetzt. Die Sonne steht plötzlich um dreizehn Uhr am höchsten.
Sinn und Zweck der Sommerzeit war ursprünglich, daß die Menschen das zur Verfügung stehende Tageslicht besser ausnutzen, und somit Energie sparen. Schön wär’s. Funktioniert nicht.
Ein Grobgoogling (is das nich ein tolles Wort? Nachdrucklizenzen gibt’s bei mir für 10€ inkl. Mwst.) ergab folgende Seiten:
http://www.mbletmathe.de/xsz2.shtml
http://www.initiative-sonnenzeit.de/
Sehr professionell sieht das alles nicht aus. Achja, von erstgenannter Seite wird man auf http://www.stop-dst.org/ verwiesen. Volltreffer, DNS-Fehler :p
Na super. Sieht nicht so aus, als gäb’s da ‘ne organisierte Gegeninitiative. Muß man denn alles selber machen?
Vormerken: irgendwann starte ich mal an dieser Stelle eine Unterschriftensammlung oder so. Gegen den organisierten Wahnsinn muß doch was zu machen sein…
post scriptum: Alle Uhrzeiten auf dieser Seite sind GMT. Damit erspar ich mir jede Konfusion :p
http://www.sm-fr.de/downloads/predigt_2006-03-19.php
so, nachdem ich jetz nochma die gesellschaftskritischen Passagen gegen Ende der Predigt gelesen hab:
Die Predigt klingt so, als würde uns von überallher etwas aufgezwungen, als würden wir von allen Seiten bedrängt:
unsere Frauen sollen sich ausziehen, wir sollen nach der Pfeife der Brüsseler Zentralregierung tanzen, sollen keine Kinder mehr kriegen, und wer seine Unschuld erst im Teeniealter verliert, ist das allerletzte. Nur um so mal die Kernpunkte aufzuzählen.
Ich halt das für Panikmache.
Von der EU red ich jetzt nicht, dazu hab ich auch ‘ne Meinung, aber ich stürz mich jetzt einmal ausschließlich auf die äh sexual- und familienpolitischen Aussagen ;)
All das, was Ulrich hier zu sehen glaubt, ist zwar irgendwo vorhanden, aber weitaus schwächer, als wir gerne fürchten wollen. Denn wer ist es denn, der all dies propagiert, und wer ist es, der dem gehorcht?
Ich gehe einmal der Reihenfolge nach durch:
Also nochma… wo is das Problem? Das Problem ist meiner Meinung nach im Kern nichts weiter als eine gesellschaftliche Modeerscheinung
Es ist nichts weiter, als daß es zur Zeit – die letzten dreißig Jahre etwa – eben irgendwie extrem angesagt ist, sich freizügig zu geben, und den besten Sex der Welt dreimal am Tag zu haben. Niemand zwingt dich, an dem Wahnsinn teilzunehmen. Niemand. Alles andere ist Panikmache.Natürlich… natürlich gibt es doch ein Problem. Nämlich, daß wir das eben nicht gut finden, wenn Leute sich so verhalten, und uns damit auf den Senkel gehen und unser Anstandsgefühl verletzen.
Aha.
Das Problem ist also, daß wir das nicht tolerieren wollen.
Wir Christen sind also die Unruhestifter im gesellschaftlichen Mainstream.
Na sowas. Wenn das nicht mal ‘ne positive Nachricht ist.