Nicht einmal vor den Märchen hat der Verfall der deutschen Sprache Respekt:
„ach wie war ich erschrocken, was wars so dunkel in dem Wolf seinem Leib;“
Aus: Jacob und Wilhelm Grimm: Kinder- und Haus-Märchen Band 1, 1. Auflage, 1812, Rotkäppchen
Nicht einmal vor den Märchen hat der Verfall der deutschen Sprache Respekt:
„ach wie war ich erschrocken, was wars so dunkel in dem Wolf seinem Leib;“
Aus: Jacob und Wilhelm Grimm: Kinder- und Haus-Märchen Band 1, 1. Auflage, 1812, Rotkäppchen
Sometimes XMPP-Messages get lost without notice, sometimes the server on the sending site sends a nice notification (“could not deliver blah…”). Problem exists in both directions.
Servers involved: jabber.ccc.de and talk.google.com
Also, messages tend to need a very long time to arrive, if you just logged on (quick test shows 58s from ccc to google).
And more weird things happening: contacts seem to go offline even if they are, in fact, online. Messages get through flawless, though.
I should write something to do some automated testing, preferrably involving other Jabber servers as well… If I just weren’t so lazy…
update:
jabber.ccc.de is getting fresh hardware… so let’s hope this will void all problems :)
yes. ^^
Stell dir vor, du hättest als Telefonanbieter Arcor. Und Arcor käme plötzlich auf folgende Idee:
Arcor stellt dir ein Telefon zur Verfügung, und verpflichtet dich, an deinem Telefonanschluß nur dieses Telefon zu benutzen. Außerdem könntest du nur mit Menschen telefonieren, die auch Arcor als Provider haben.
Würdest du bei Arcor bleiben?
(Disclaimer: nix gegen Arcor. Ich wollte nur nicht auf der Telekom rumhacken, das tut man sowieso schon oft genug…)
Stell dir vor, du hast als IM-System ICQ. ICQ stellt dir eine Client-Software zur Verfügung, und verpflichtet dich, nur diese zu benutzen. Außerdem kannst du nur mit Menschen chatten, die auch ICQ (oder AIM) benutzen. Wirst du bei ICQ bleiben?
Stell dir vor, du benutzt MSN (Windows Live Messenger). Microsoft stellt dir eine Client-Software zur Verfügung, und verpflichtet dich, nur diese zu benutzen. Außerdem kannst du nur mit Menschen chatten, die auch MSN (oder YIM) benutzen. Wirst du bei MSN bleiben?
Stell dir vor, du benutzt AIM (AOL Instant Messenger). AOL stellt dir eine Client-Software zur Verfügung, und verpflichtet dich, nur diese zu benutzen. Außerdem kannst du nur mit Menschen chatten, die auch AIM (oder ICQ) benutzen. Wirst du bei AIM bleiben?
Stell dir vor, du benutzt YIM (Yahoo Instant Messenger). Yahoo stellt dir eine Client-Software zur Verfügung, und verpflichtet dich, nur diese zu benutzen. Außerdem kannst du nur mit Menschen chatten, die auch YIM (oder MSN) benutzen. Wirst du bei YIM bleiben?
Der Wahnsinn ist erkennbar, oder?
Die Lösung ist XMPP, landläufig Jabber genannt. Ein IETF-Standardprotokoll zu Instant Messaging, das offen einsehbar ist. Jedermann darf Server aufsetzen und Clients schreiben, wie er möchte. Wer seinen Server zum weltweiten IM-Netzwerk verbinden möchte, kann das tun. Alle Software ist zueinander kompatibel. Problem gelöst. Zu nicht-XMPP-Servern gibt es Gateways, wenn dies der jeweilige Betreiber wünscht. ICQ und Konsorten wünschen es nicht, und blockieren gerne mal solche Gateway-Dienste.
Jabber-Server sprießen dafür aus dem Boden wie Pilze, und auch große Anbieter nutzen für ihre Messaging-Clients das XMPP-Protokoll: GMX, web.de, Google, Mabber…
Werzypressen sind exzellent geeignet als unauffällige Wächter von Haus und Hof.
Tagsüber als freundliche redende Zypresse getarnt, werden sie des nachts zu unheimlichen Schattenwesen.
Der Platz, an dem sie sonst stehen, ist dann verlassen und verwaist, an ihrem Wuchsort nur ein Loch im Boden.
Im Garten, in Busch und Hecke, ist ein langbeiniger Schatten unterwegs. Ungebetene Besucher, wenn nicht schon vom Anblick der geisternden Werzypresse abgeschreckt, erleiden ein unbekanntes, aber wahrscheinlich furchtbares Schicksal.
Werzypressen vertragen sich gut mit Katzen, reagieren allerdings äußerst ungemütlich auf die Anwesenheit von Hunden. Eine kürzlich unter heftigsten Protesten des Tierschutzbundes durchgeführte Testreihe mit einer Werzypresse ergab einen LD50-Radius von 500m für Großhunde bzw. 2km bei Zwergpinschern. Dabei konnte gezeigt werden, daß zwischen Tier und Zypresse plazierte etwa 2 Meter hohe stacheldrahtbewehrte Mauern günstig auf die Überlebenschancen des Hundes wirkten, indem sie den LD-Radius im Schnitt um fünfzig Meter verringerten.
Weitere Eigenschaften von Werzypressen bestehen beispielsweise in ihrer ausgesprochenen Affinität zu Konjunktiven. In idealen Bedingungen ist eine Werzypresse übersät mit Konjunktiven, die sie als Schutz vor der allgemeinen Geistlosigkeit benötigt. Leider ist das Konjuktiv-Potentialgefälle vor allem in bildungsfernen Schichten zu groß, so daß trotz intensiver Konjunktiveigenproduktion die Zypresse in vielen Gegenden akut vom Aussterben bedroht ist. Wenn Sie ihrer Werzypresse einen Gefallen tun möchten, dann sprechen Sie in ihrer Nähe oft und ausführlich im Konjunktiv. Fremdkonjunktive runden das äußere Erscheinungsbild der Zypresse ganz hervorragend ab.
Zu den nur von Kennern genügend geschätzten Eigenschaften der Werzypresse gehört ihre ausgiebige Motztätigkeit zu jeder Tageszeit, sowie das nächtliche Anheulen des Mondes, sofern dieser sichtbar ist.
Die Werzypresse ist des weiteren ein sehr wählerischer Gast. Aufgrund ihrer Natur als Werwesen verfügt sie über die Fähigkeit, ihren Platz selbst zu wählen. Wenn ihr der Grundbesitzer nicht genehm ist, wechselt sie sehr schnell und unwiederbringlich das Revier.
Wer sich eine Werzypresse dauerhaft zum Freund machen möchte, sollte darum vermeiden, Hip-Hop oder andere Unmusik in seiner Nähe zu dulden. Günstig hingegen wirken klassische geistliche Gesänge.
Insbesondere die Exemplare der Gattung Kaa besitzen über einen nicht zu vernachlässigenden Appetit. In Anwesenheit einer Werzypresse plötzlich schwindende Pizzavorräte sind daher nicht auf die ewig verfressenen Gören zurückzuführen, sondern stellen lediglich den Eigenbedarf der Werzypresse sicher, und sorgen ebenso für gesundes Wachstum und grüne Triebe wie auch für Gehwege, die das Wort “Hundekacke” lediglich aus schreckerfüllten Alpträumen kennen.
Ein charakteristisches Merkmal für eine glückliche Werzypresse ist übrigens Gesang. Wenn Sie also nach Hause kommen, und ihnen schallt eine kräftige Zypressen-Altstimme entgegen, dann dürfen Sie sich auf die Schulter klopfen und sagen:
Ich habe eine glückliche Werzypresse, wer kann sich etwas Höherem rühmen?
Interessant und totaaal toll: Magnatune, ein Musik…hm…laden.
Für KDE-Benutzer insbesondere sehr bequem: Amarok hat den Magnatune-Shop (inklusiv Musikpreviews) integriert…
Die Eckpunkte des Angebots:
Kostenlos Musik in voller Länge probehören, und bei Gefallen nach Lust und Laune zwischen 4 und 14 € pro Album bezahlen.
Ohne DRM, in einem beliebigen Format (mp3, vorbis, flac, CD audio…), sogar als wav.
Die Künstler kriegen die Hälfte und behalten die Rechte auf ihre Musik (!), der ehrliche Kunde darf die erworbenen Dateien an drei Leute weitergeben.
Also sprach Google:
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – Entenschmalzbrot – übereinstimmenden Dokumente gefunden.
Hiermit ändere ich das.
Ein weiterer Grund für Linux?
Der schönste Bugreport, den ich je gesehen habe…
http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=108312
Version: (using KDE KDE 3.4.1)
Installed from: SuSE RPMsReproducibility: Depends on ferret
Steps to reproduce:
1. Open KMail.
2. Leave ferret unattended in office.
3. Ferret walks all over computer keyboard, triggering about a dozen “reply” and/or “forward” commands on the current message.
4. Return to office.
5. Chastise ferret.
6. Begin to close all the message composer windows.
7. After closing the sixth or seventh window, KMail crashes with a SIGSEGV; backtrace as follows:
——- Additional Comment #1 From Tristan Miller 2005-06-29 14:18 ——-
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Screenshot showing behaviour leading to described malfuction