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2010-01-03 22:17:06 | Author: Fusselwurm

Participation per million inhabitants

Participation by country

(maps created using GunnMap 2 )

data from http://www.jeunescathos.org/sites/all/files/chiffresPoznan.pdf:

Pologne 18900
Ukraine 1500
France 1400
Allemagne 1200
Croatia 900
Italie 900
Belarus 500
Lituanie 500
Portugal 400
Roumanie 350
Slovénie 300
Espagne 300
Hongrie 300
Suisse 200
Belgique 200
Pays-Bas 200
Russie 200
Serbie 200
Slovaquie 155
Lettonie 130
Royaume-Uni 100
Tchèques 80
Albanie 71
Austriche 65
Bosnia Herzegovina 59
Irlande 50
Suède 35
Finlande 30
Moldavie 25
Luxembourg 20
Danemark 15
Malte 15
Montenegro 15
Norvège 15
U.S.A 8
Mexique 8
Philippines 8
Chili 7
Uzbekistan 6
Argentine 5
Corée 5
Estonie 5
Inde 5
Géorgie 4
Japon 4
Armenie 3
Hong Kong 2
Turquie 1
Israël 1
Singapour 1
total 29403
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2008-09-13 09:18:41 | Author: Fusselwurm

Viele Men­schen su­chen nach Maß­stä­ben und Ver­hal­tens­re­geln.
Sie wollen wis­sen, wann sie okay sind, was sie tun müs­sen, um gut zu sein, wie sie wel­che Er­war­tungen er­fül­len sol­len oder nicht.
Da ist eine tief­sitzende Un­si­cher­heit, die wir, wie das mit Un­si­cher­hei­ten so ist, nur un­gern zum Vor­schein kom­men las­sen.
Seien wir froh, daß es sie gibt. more…

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2006-06-18 09:27:21 | Author: Fusselwurm

X sitzt in Denkerpose – Kopf aufgestützt – auf einem Stein.
Y joggt von rechts nach links vorüber, mit Rucksack und Hawaiihemd
X reagiert nicht.
Y joggt von links nach rechts vorbei, in der Hand einen Aktenkoffer o. Laptop
X reagiert nicht.
Y kommt von rechts, verteilt kleine gelbe Handzettel.

Y: Holla, wen haben wir denn da?
X guckt hoch.
Y: Na, wenn das nich der X ist!
X: hallo Y… sag mal, was rennst du eigentlich hier wie irre hin und her?
Y: Hä, wie jetz? Na ich bin halt busy, verstehst du… ich verteil grad Flyer für die Party nächste Woche…
X: Moment, aber du bist doch grad noch eben mit Aktenkoffer…
Y: Ja, *da* bin ich zur Arbeit.
X: Und das Hawaiihemd kurz davor?
Y: Ich war vorhin in Ägypten, auf einer Konferenz.
X: Und das alles in einer halben Stunde???
Y: Man muß halt planen können. — Und… was machst du hier?
X: Ich denke nach.
Y: Worüber?
X: Den Sinn des Lebens.
Y: Ach du grüne Neune. Na, eins kann ich dir sagen – den findet man nicht, den schafft man sich selbst durch seine Arbeit!
X: Und du bist glücklich mit deinem selbstgeschaffenen Sinn?
Y: Natürlich.
X: Dir fehlt nichts dabei?
Y: Nein.
X: Ein höheres Ziel?
Y: Wovon redest du?
X: Vergiß es.
Y: Schon erledigt. Als dann, ich muß weiter… Selbsthilfegruppe für gestresste Manager, du verstehst.
X: Selbstverständlich.
Y, läuft los: War schön mit dir zu reden.
X, den Kopf schon wieder halb aufgestützt : Tschüß.

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2006-03-24 20:18:40 | Author: Fusselwurm

Konter zu einigen Aussagen einer Predigt

http://www.sm-fr.de/downloads/predigt_2006-03-19.php

so, nachdem ich jetz nochma die gesellschaftskritischen Passagen gegen Ende der Predigt gelesen hab:

Die Predigt klingt so, als würde uns von überallher etwas aufgezwungen, als würden wir von allen Seiten bedrängt:

unsere Frauen sollen sich ausziehen, wir sollen nach der Pfeife der Brüsseler Zentralregierung tanzen, sollen keine Kinder mehr kriegen, und wer seine Unschuld erst im Teeniealter verliert, ist das allerletzte. Nur um so mal die Kernpunkte aufzuzählen.
Ich halt das für Panikmache.
Von der EU red ich jetzt nicht, dazu hab ich auch ‘ne Meinung, aber ich stürz mich jetzt einmal ausschließlich auf die äh sexual- und familienpolitischen Aussagen ;)
All das, was Ulrich hier zu sehen glaubt, ist zwar irgendwo vorhanden, aber weitaus schwächer, als wir gerne fürchten wollen. Denn wer ist es denn, der all dies propagiert, und wer ist es, der dem gehorcht?

Ich gehe einmal der Reihenfolge nach durch:

  • “Man soll möglichst früh überall geschlechtliche Freizügigkeit üben”

    • wer sagt das? Teile unserer Medienindustrie.
    • und warum? – Weil Jugendliche aus instabilen Verhältnissen – die einen großen Teil der Jugend darstellen – oft verunsichert sind, und man wunderbar profitieren kann, wenn man ihnen erzählt, was toll ist.
    • also? – ein Teil unserer Medienindustrie erzählt uns das. Und sonst niemand. … müssen wir denn davor Angst haben? Nee. Aber man sollt sich überlegen, ob man nicht irgendwie ‘nen Hebel erfindet, an dem man ‘nen Gegenangriff aufziehen könnt.
  • “aber wird kritisch beäugt, wenn man Kinder zur Welt bringt.”

    • wer tut das? – Arbeitgeber, für die das natürlich immer etwas unangenehm ist und einen finanziellen Verlust bedeutet. Kann man’s ihnen verdenken?
    • und wer noch? – niemand! Papa Staat zB freut sich richtiggehend, wenn ich Kinder kriege.
    • also? – Nix also. Das Problem mit dem kritisch-beäugen ist kein gesellschaftliches, sondern ein wirtschaftspolitisches.
  • “Wir sollen uns die möglichst freizügige Kleidung als Norm machen, die uns die westlich-aufgeklärte Welt seid einigen Jahren verordnet und aufzwingen will.”

    • also, wer will uns nochmal etwas aufzwingen? – Die westliche Welt? Wer verordnet denn da? Der Staat? Dem isses doch pupegal was ich anziehe, solange mein Gesicht zu erkennen ist. Wer könnte denn da noch etwas verordnen wollen… oben schon angesprochene Teile der Medienlandschaft? Auch die verordnen nicht, sondern drucken nur, was auch – ahaaaa! – gekauft wird. “Alle Druckerpressen stehen still, wenn dein starker Arm…” aber er will nicht, der Arm!
    • wo is das Problem? – Niemand zwingt uns zu nix. Hat jemals eine Frau einen Job nicht gekriegt, weil sie zum Vorstellungsgespräch ordentlich angezogen ging? Im Gegenteil! Niemand hat Nachteile dadurch, daß er sich … nun… anständig anzieht.
    • und nu? – Naja… was kümmert uns das Geschrei der Regenbogenpresse? Sie druckt nur, was verkauft wird.

Also nochma… wo is das Problem? Das Problem ist meiner Meinung nach im Kern nichts weiter als eine gesellschaftliche Modeerscheinung
Es ist nichts weiter, als daß es zur Zeit – die letzten dreißig Jahre etwa – eben irgendwie extrem angesagt ist, sich freizügig zu geben, und den besten Sex der Welt dreimal am Tag zu haben. Niemand zwingt dich, an dem Wahnsinn teilzunehmen. Niemand. Alles andere ist Panikmache.Natürlich… natürlich gibt es doch ein Problem. Nämlich, daß wir das eben nicht gut finden, wenn Leute sich so verhalten, und uns damit auf den Senkel gehen und unser Anstandsgefühl verletzen.

Aha.

Das Problem ist also, daß wir das nicht tolerieren wollen.
Wir Christen sind also die Unruhestifter im gesellschaftlichen Mainstream.
Na sowas. Wenn das nicht mal ‘ne positive Nachricht ist.