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	<title>Fusselwurm &#187; Religion</title>
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		<title>Participants of the European Taizé Meeting in Poznań by country</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 22:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fusselwurm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[poznań]]></category>
		<category><![CDATA[stats]]></category>
		<category><![CDATA[taizé]]></category>

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		<description><![CDATA[(maps created using GunnMap 2 ) data from http://www.jeunescathos.org/sites/all/files/chiffresPoznan.pdf: Pologne 18900 Ukraine 1500 France 1400 Allemagne 1200 Croatia 900 Italie 900 Belarus 500 Lituanie 500 Portugal 400 Roumanie 350 Slovénie 300 Espagne 300 Hongrie 300 Suisse 200 Belgique 200 Pays-Bas 200 Russie 200 Serbie 200 Slovaquie 155 Lettonie 130 Royaume-Uni 100 Tchèques 80 Albanie 71 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_305" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fusselwurm.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/map_participants_per-million1.png"><img src="http://www.fusselwurm.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/map_participants_per-million1-300x136.png" alt="" title="map_participants_per-million1" width="300" height="136" class="size-medium wp-image-305" /></a><p class="wp-caption-text">Participation per million inhabitants</p></div>
<div id="attachment_307" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fusselwurm.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/map_participants_absolute.png"><img src="http://www.fusselwurm.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/map_participants_absolute-300x136.png" alt="" title="map_participants_absolute" width="300" height="136" class="size-medium wp-image-307" /></a><p class="wp-caption-text">Participation by country</p></div>
<p><em>(maps created using <a href="http://gunn.co.nz/map/">GunnMap 2</a> )</em></p>
<p>data from <a href=" http://www.jeunescathos.org/sites/all/files/chiffresPoznan.pdf">http://www.jeunescathos.org/sites/all/files/chiffresPoznan.pdf</a>: </p>
<table>
<tr>
<td>Pologne</td>
<td>18900</td>
</tr>
<tr>
<td>Ukraine</td>
<td>1500</td>
</tr>
<tr>
<td>France</td>
<td>1400</td>
</tr>
<tr>
<td>Allemagne</td>
<td>1200</td>
</tr>
<tr>
<td>Croatia</td>
<td>900</td>
</tr>
<tr>
<td>Italie</td>
<td>900</td>
</tr>
<tr>
<td>Belarus</td>
<td>500</td>
</tr>
<tr>
<td>Lituanie</td>
<td>500</td>
</tr>
<tr>
<td>Portugal</td>
<td>400</td>
</tr>
<tr>
<td>Roumanie</td>
<td>350</td>
</tr>
<tr>
<td>Slovénie</td>
<td>300</td>
</tr>
<tr>
<td>Espagne</td>
<td>300</td>
</tr>
<tr>
<td>Hongrie</td>
<td>300</td>
</tr>
<tr>
<td>Suisse</td>
<td>200</td>
</tr>
<tr>
<td>Belgique</td>
<td>200</td>
</tr>
<tr>
<td>Pays-Bas</td>
<td>200</td>
</tr>
<tr>
<td>Russie</td>
<td>200</td>
</tr>
<tr>
<td>Serbie</td>
<td>200</td>
</tr>
<tr>
<td>Slovaquie</td>
<td>155</td>
</tr>
<tr>
<td>Lettonie</td>
<td>130</td>
</tr>
<tr>
<td>Royaume-Uni</td>
<td>100</td>
</tr>
<tr>
<td>Tchèques</td>
<td>80</td>
</tr>
<tr>
<td>Albanie</td>
<td>71</td>
</tr>
<tr>
<td>Austriche</td>
<td>65</td>
</tr>
<tr>
<td>Bosnia Herzegovina</td>
<td>59</td>
</tr>
<tr>
<td>Irlande</td>
<td>50</td>
</tr>
<tr>
<td>Suède</td>
<td>35</td>
</tr>
<tr>
<td>Finlande</td>
<td>30</td>
</tr>
<tr>
<td>Moldavie</td>
<td>25</td>
</tr>
<tr>
<td>Luxembourg</td>
<td>20</td>
</tr>
<tr>
<td>Danemark</td>
<td>15</td>
</tr>
<tr>
<td>Malte</td>
<td>15</td>
</tr>
<tr>
<td>Montenegro</td>
<td>15</td>
</tr>
<tr>
<td>Norvège</td>
<td>15</td>
</tr>
<tr>
<td>U.S.A</td>
<td>8</td>
</tr>
<tr>
<td>Mexique</td>
<td>8</td>
</tr>
<tr>
<td>Philippines</td>
<td>8</td>
</tr>
<tr>
<td>Chili</td>
<td>7</td>
</tr>
<tr>
<td>Uzbekistan</td>
<td>6</td>
</tr>
<tr>
<td>Argentine</td>
<td>5</td>
</tr>
<tr>
<td>Corée</td>
<td>5</td>
</tr>
<tr>
<td>Estonie</td>
<td>5</td>
</tr>
<tr>
<td>Inde</td>
<td>5</td>
</tr>
<tr>
<td>Géorgie</td>
<td>4</td>
</tr>
<tr>
<td>Japon</td>
<td>4</td>
</tr>
<tr>
<td>Armenie</td>
<td>3</td>
</tr>
<tr>
<td>Hong Kong</td>
<td>2</td>
</tr>
<tr>
<td>Turquie</td>
<td>1</td>
</tr>
<tr>
<td>Israël</td>
<td>1</td>
</tr>
<tr>
<td>Singapour</td>
<td>1</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>total</strong></td>
<td><strong>29403</strong></td>
</tr>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Evangelium in a nutshell</title>
		<link>http://www.fusselwurm.de/wp/2008/09/13/evangelium-in-a-nutshell/</link>
		<comments>http://www.fusselwurm.de/wp/2008/09/13/evangelium-in-a-nutshell/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 09:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fusselwurm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Men­schen su­chen nach Maß­stä­ben und Ver­hal­tens­re­geln. Sie wollen wis­sen, wann sie okay sind, was sie tun müs­sen, um gut zu sein, wie sie wel­che Er­war­tungen er­fül­len sol­len oder nicht. Da ist eine tief­sitzende Un­si­cher­heit, die wir, wie das mit Un­si­cher­hei­ten so ist, nur un­gern zum Vor­schein kom­men las­sen. Seien wir froh, daß es sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Men­schen su­chen nach Maß­stä­ben und Ver­hal­tens­re­geln.<br />
Sie wollen wis­sen, wann sie <q>okay</q> sind, was sie tun müs­sen, um <q>gut</q> zu sein, wie sie wel­che Er­war­tungen er­fül­len sol­len oder nicht.<br />
Da ist eine tief­sitzende Un­si­cher­heit, die wir, wie das mit Un­si­cher­hei­ten so ist, nur un­gern zum Vor­schein kom­men las­sen.<br />
Seien wir froh, daß es sie gibt. <span id="more-131"></span>Es kann gut­gehn, wenn je­mand meint, er sei to­tal toll. Aber viel öf­ter geht’s sehr sehr schief. Je­der, der mal einem to­talen Ego­ma­nen ge­gen­über ge­ses­sen hat, weiß, wie sehr der sei­ne Um­ge­bung be­la­stet.<br />
Die mei­sten Men­schen je­doch mer­ken, daß sie nicht per­fekt sind.<br />
Über­leg nur mal, wie oft du gu­te Gelegen­heiten ver­paßt, an­de­ren Men­schen zu hel­fen oder sie fröh­lich zu ma­chen, dich mit klei­nen Lü­gen aus Un­an­nehm­lich­kei­ten raus­hältst, oder wie oft du so­gar je­man­den ent­täuschst, miß­ach­test, ver­letzt. Wie oft du Zeit ver­trö­delst, faul bist, nützl­iche Dinge nicht tust, je­man­den am lieb­sten er­wür­gen möch­test und so wei­ter. Da kommt schon ’ne gan­ze Men­ge zu­sam­men.</p>
<p>Nun gibt es einen Gott. Das ist die Prä­misse, von der wir aus­ge­hen. Wenn du jetzt sagst <q>no way, das geht mal gar nicht, aus­ge­schlos­sen</q>, dann geh den Rest als Ge­dan­ken­spiel mit, oder lies gar nicht wei­ter.  Ich werd’ nicht ver­su­chen, dir Gott zu be­wei­sen.<br />
Also wir ha­ben die Er­kennt­nis, daß wir nicht per­fekt sind, und daß Gott das sehr ge­nau weiß. (Frag nicht <q>wo­her?</q> und <q>wa­rum?</q>. Wir ge­hen da­von aus, daß Gott <em>Gott</em> ist. Der Typ, der das Uni­ver­sum er­schaf­fen hat. Nicht ein be­lie­biger Außer­ir­di­scher oder Spuk­schloß­geist.) Wir müß­ten jetzt al­le in Zit­tern und Za­gen leben: au­weia, Gott hat die Au­gen auf uns, und bei dem gan­zen Mist den wir bauen, kann das nicht gut sein.<br />
An der Stelle –<em> tadaaa </em>– kommt Je­sus ins Spiel. Aber der Rei­he nach.<br />
Gott ist nicht doof. Was wir eben al­les fest­ge­stellt haben, weiß er ge­nau­so­gut.<br />
Er sieht: was Men­schen so al­les ver­bro­chen haben, ver­bre­chen, und ver­bre­chen wer­den, ob nun Not­lüge oder Mas­sen­mord (auch der lau­ert in je­dem von uns) – das geht auf keine Kuh­haut. Als ver­ant­wortungs­vol­ler Schöpfer müß­te er jetzt ei­gent­lich mit ’nem Don­ner­keil drein­fahren und je­den zur Re­chen­schaft zie­hen. Das wä­re nicht sehr an­genehm für uns. Aber er hat da ein klei­nes Pro­blem: er liebt ja, was er ge­schaf­fen hat – inklu­siv der Men­schen. Was Lie­be ist, wis­sen wir alle we­nig­stens ein biß­chen. Da be­straft man nicht ger­ne. Ei­gent­lich kann man es gar nicht. Gott steckt also in der Zwick­müh­le. Ver­ar­schen las­sen darf er sich nicht, be­stra­fen kann er auch nicht recht.<br />
Und er – noch­mal <em>tadaaaa</em> – löst das Pro­blem, in­dem er sich nicht raus‐, son­dern rein­win­det. Er nimmt erst­mal sel­ber Men­schen­ge­stalt an. Genau, jetzt sind wir bei Je­sus. In­wie­fern der nun ein Mensch war oder Gott oder bei­des – über die ge­naue Ant­wort zu der Fra­ge strei­ten sich seit zwei­tau­send Jah­ren die Haar­spal­ter, die man Theo­lo­gen nennt. Ge­hen wir ein­fach da­von aus, daß Gott irgend­wie in ihm war, und durch sei­ne Au­gen ein  mensch­li­ches Le­ben mit­er­lebt und ‐ge­fühlt hat, von der Wie­ge bis zur Bah­re.<br />
Zu­rück zum The­ma – Gott in Jesus nimmt den gan­zen Dreck (ma­the­ma­tisch aus­ge­drückt: die Funktion zur Be­schrei­bung der Sum­me mensch­li­cher Un­voll­kom­men­heit, in­te­griert über al­le Zeit der Welt) auf sei­ne ei­ge­ne Kap­pe.<br />
Stell­ver­tre­tend für al­le nimmt er die Ver­ant­wor­tung auf sich und wird auf un­an­genehme Wei­se hin­ge­rich­tet.<br />
So. Ein paar Se­kun­den sacken las­sen. – Wir ha­ben ei­nen Gott, der uns (als Mensch­heit) so sehr liebt, daß er lie­ber sel­ber un­se­re Scheiße aus­ba­det, als uns al­le da­für ver­ant­wort­lich zu ma­chen.<br />
Das ist mal ’ne gu­te Nach­richt. Auf grie­chisch &#8220;Evangelium&#8221;.</p>
<p>Eins hab ich noch.<br />
Gott ist hin­ge­rich­tet, aber der Typ, der das Uni­ver­sum er­schaf­fen hat, bleibt na­tür­lich nicht tot. Nach an­dert­halb Ta­gen wan­dert er wie­der in der Ge­gend rum, und er­zählt den Leu­ten, daß auch sie nicht tot blei­ben wer­den, wenn sie ster­ben. Sie sol­len nur auf ihn ver­trau­en.<br />
Be­vor wir uns jetzt al­le vor der Nacht der wan­deln­den To­ten fürch­ten – wir kön­nen nur ver­mu­ten, daß er das an­ders ge­meint hat. Was er nun mein­te, über die ge­naue Ant­wort zu der Fra­ge strei­ten sich seit zwei­tau­send Jah­ren&#8230; ge­nau.<br />
Ge­hen wir ein­fach da­von aus, daß es was gu­tes ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinnsucher</title>
		<link>http://www.fusselwurm.de/wp/2006/06/18/sinnsucher/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jun 2006 09:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fusselwurm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[X sitzt in Denkerpose &#8211; Kopf aufgestützt &#8211; auf einem Stein. Y joggt von rechts nach links vorüber, mit Rucksack und Hawaiihemd X reagiert nicht. Y joggt von links nach rechts vorbei, in der Hand einen Aktenkoffer o. Laptop X reagiert nicht. Y kommt von rechts, verteilt kleine gelbe Handzettel. Y: Holla, wen haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>X sitzt in Denkerpose &#8211; Kopf aufgestützt &#8211; auf einem Stein.<br />
Y joggt von rechts nach links vorüber, mit Rucksack und Hawaiihemd<br />
X reagiert nicht.<br />
Y joggt von links nach rechts vorbei, in der Hand einen Aktenkoffer o. Laptop<br />
X reagiert nicht.<br />
Y kommt von rechts, verteilt kleine gelbe Handzettel.</em><br />
Y: Holla, wen haben wir denn da?<br />
<em>X guckt hoch.</em><br />
Y: Na, wenn das nich der X ist!<br />
X: hallo Y&#8230; sag mal, was rennst du eigentlich hier wie irre hin und her?<br />
Y: Hä, wie jetz? Na ich bin halt busy, verstehst du&#8230; ich verteil grad Flyer für die Party nächste Woche&#8230;<br />
X: Moment, aber du bist doch grad noch eben mit Aktenkoffer&#8230;<br />
Y: Ja, *da* bin ich zur Arbeit.<br />
X: Und das Hawaiihemd kurz davor?<br />
Y: Ich war vorhin in Ägypten, auf einer Konferenz.<br />
X: Und das alles in einer halben Stunde???<br />
Y: Man muß halt planen können. &#8212; Und&#8230; was machst du hier?<br />
X: Ich denke nach.<br />
Y: Worüber?<br />
X: Den Sinn des Lebens.<br />
Y: Ach du grüne Neune. Na, eins kann ich dir sagen &#8211; den findet man nicht, den schafft man sich selbst durch seine Arbeit!<br />
X: Und du bist glücklich mit deinem selbstgeschaffenen Sinn?<br />
Y: Natürlich.<br />
X: Dir fehlt nichts dabei?<br />
Y: Nein.<br />
X: Ein höheres Ziel?<br />
Y: Wovon redest du?<br />
X: Vergiß es.<br />
Y: Schon erledigt. Als dann, ich muß weiter&#8230; Selbsthilfegruppe für gestresste Manager, du verstehst.<br />
X: Selbstverständlich.<br />
Y, <em>läuft los</em>: War schön mit dir zu reden.<br />
X, <em>den Kopf schon wieder halb aufgestützt </em>: Tschüß.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sturm im Wasserglas :)</title>
		<link>http://www.fusselwurm.de/wp/2006/03/24/sturm-im-wasserglas/</link>
		<comments>http://www.fusselwurm.de/wp/2006/03/24/sturm-im-wasserglas/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2006 19:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fusselwurm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fusselwurm.de/wp/2006/03/24/sturm-im-wasserglas/</guid>
		<description><![CDATA[Konter zu einigen Aussagen einer Predigt http://www.sm-fr.de/downloads/predigt_2006-03-19.php so, nachdem ich jetz nochma die gesellschaftskritischen Passagen gegen Ende der Predigt gelesen hab: Die Predigt klingt so, als würde uns von überallher etwas aufgezwungen, als würden wir von allen Seiten bedrängt: unsere Frauen sollen sich ausziehen, wir sollen nach der Pfeife der Brüsseler Zentralregierung tanzen, sollen keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Konter zu einigen Aussagen einer Predigt</h3>
<p><a style="color: #e00000; text-decoration: underline" href="http://www.sm-fr.de/downloads/predigt_2006-03-19.php">http://www.sm-fr.de/downloads/predigt_2006-03-19.php</a></p>
<p>so, nachdem ich jetz nochma die gesellschaftskritischen Passagen gegen Ende der Predigt gelesen hab:</p>
<p>Die Predigt klingt so, als würde uns von überallher etwas aufgezwungen, als würden wir von allen Seiten bedrängt:</p>
<p>unsere Frauen sollen sich ausziehen, wir sollen nach der Pfeife der Brüsseler Zentralregierung tanzen, sollen keine Kinder mehr kriegen, und wer seine Unschuld erst im Teeniealter verliert, ist das allerletzte. Nur um so mal die Kernpunkte aufzuzählen.<br />
Ich halt das für Panikmache.<br />
Von der EU red ich jetzt nicht, dazu hab ich auch &#8216;ne Meinung, aber ich stürz mich jetzt einmal ausschließlich auf die äh sexual- und familienpolitischen Aussagen ;)<br />
All das, was Ulrich hier zu sehen glaubt, ist zwar irgendwo vorhanden, aber weitaus schwächer, als wir gerne fürchten wollen. Denn <em>wer</em> ist es denn, der all dies propagiert, und wer ist es, der dem gehorcht?</p>
<p>Ich gehe einmal der Reihenfolge nach durch:</p>
<ul style="list-style-type: square; list-style-image: none; list-style-position: outside; margin-left: 20px">
<li style="border-top: 1px solid #dddddd; margin-top: 10px">
<h4>&#8220;Man soll möglichst früh überall geschlechtliche Freizügigkeit üben&#8221;</h4>
<ul style="list-style-type: disc; list-style-image: none; list-style-position: outside; margin-left: 20px; margin-top: 5px">
<li><strong>wer sagt das?</strong> Teile unserer Medienindustrie.</li>
<li><strong>und warum? &#8211; </strong>Weil Jugendliche aus instabilen Verhältnissen &#8211; die einen großen Teil der Jugend darstellen &#8211; oft verunsichert sind, und man  wunderbar profitieren kann, wenn man ihnen erzählt, was toll ist.</li>
<li><strong>also?</strong> &#8211; ein Teil unserer Medienindustrie erzählt uns das. Und sonst niemand. &#8230; müssen wir denn davor Angst haben? Nee. Aber man sollt sich überlegen, ob man nicht irgendwie &#8216;nen Hebel erfindet, an dem man &#8216;nen Gegenangriff aufziehen könnt.</li>
</ul>
</li>
<li style="border-top: 1px solid #dddddd; margin-top: 10px">
<h4>&#8220;aber wird kritisch beäugt, wenn man Kinder zur Welt bringt.&#8221;</h4>
<ul style="list-style-type: disc; list-style-image: none; list-style-position: outside; margin-left: 20px; margin-top: 5px">
<li><strong>wer tut das?</strong> &#8211; Arbeitgeber, für die das natürlich immer etwas unangenehm ist und einen finanziellen Verlust bedeutet. Kann man&#8217;s ihnen verdenken?</li>
<li><strong>und wer noch?</strong> &#8211; niemand! Papa Staat zB freut sich richtiggehend, wenn ich Kinder kriege.</li>
<li><strong>also?</strong> &#8211; Nix also. Das Problem mit dem kritisch-beäugen ist kein gesellschaftliches, sondern ein wirtschaftspolitisches.</li>
</ul>
</li>
<li style="border-top: 1px solid #dddddd; margin-top: 10px">
<h4>&#8220;Wir sollen uns die möglichst freizügige Kleidung als Norm machen, die uns die westlich-aufgeklärte Welt seid einigen Jahren verordnet und aufzwingen will.&#8221;</h4>
<ul style="list-style-type: disc; list-style-image: none; list-style-position: outside; margin-left: 20px; margin-top: 5px">
<li><strong>also, wer will uns nochmal etwas aufzwingen?</strong> &#8211; Die westliche Welt? Wer verordnet denn da? Der Staat? Dem isses doch pupegal was ich anziehe, solange mein Gesicht zu erkennen ist. Wer könnte denn da noch etwas verordnen wollen&#8230; oben schon angesprochene Teile der Medienlandschaft? Auch die verordnen nicht, sondern drucken nur, was auch &#8211; ahaaaa! &#8211; <em>gekauft</em> wird. &#8220;Alle Druckerpressen stehen still, wenn dein starker Arm&#8230;&#8221; aber er will nicht, der Arm!</li>
<li><strong>wo is das Problem?</strong> &#8211; Niemand zwingt uns zu nix. Hat jemals eine Frau einen Job nicht gekriegt, weil sie zum Vorstellungsgespräch ordentlich angezogen ging? <em>Im Gegenteil!</em> Niemand hat Nachteile dadurch, daß er sich &#8230; nun&#8230; anständig anzieht.</li>
<li><strong>und nu?</strong> &#8211; Naja&#8230; was kümmert uns das Geschrei der Regenbogenpresse? Sie druckt nur, was verkauft wird.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Also nochma&#8230; wo is das Problem? Das Problem ist meiner Meinung nach im Kern nichts weiter als eine <em>gesellschaftliche Modeerscheinung</em><br />
Es ist nichts weiter, als daß es zur Zeit  &#8211; die letzten dreißig Jahre etwa &#8211; eben irgendwie extrem angesagt ist, sich freizügig zu geben, und den besten Sex der Welt dreimal am Tag zu haben. Niemand zwingt dich, an dem Wahnsinn teilzunehmen. Niemand. Alles andere ist Panikmache.Natürlich&#8230; natürlich gibt es doch ein Problem. Nämlich, daß wir das eben nicht gut finden, wenn Leute sich so verhalten, und uns damit auf den Senkel gehen und unser Anstandsgefühl verletzen.</p>
<p>Aha.</p>
<p>Das Problem ist also, daß <em>wir</em> das nicht tolerieren wollen.<br />
<span style="font-size: 1.2em; color: #990000">Wir Christen sind also die Unruhestifter im gesellschaftlichen Mainstream.</span><br />
Na sowas. Wenn das nicht mal &#8216;ne positive Nachricht ist.</p>
]]></content:encoded>
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